Wir sind das Dorf & die Stadt

Das Wohlbefinden der Menschen ist mit der Qualität von Orten und Räumen verwoben. Wir wollen, dass sich Menschen zuhause fühlen, sich entfalten können, wohlbehalten sind. Viele Orte sind mit dieser Aufgabe heute überfordert. Wir konsumieren Landschaft und die lebenswichtigen Ressourcen Boden, Wasser und Luft schonungslos und hinterlassen Dörfer und Städte derart, dass wir unsere Lieblingsorte in der Ferne suchen müssen. Unserem Zuhause mangelt es an Beziehungsreichtum, Raumgeborgenheit und Gebrauchsvielfalt.

Deshalb braucht es bessere Projekte, eine neue Raumordnung und Prozesse, wo Dörfer und Städte wieder ein Gemeingut werden, das man nur zusammen lebendig und schön gestalten kann. Wir richten uns an Gemeinden, Trägerschaften und Fachleute, welche den Orts- und Städtebau verantworten. Dabei wollen wir Laien und Experten zuhören, Fachwissen hinterfragen, konkrete Lösungsansätze aufzeigen, zu einer neuen Raumordnung und lebendigen Baukultur in der Schweiz beitragen.


Beiträge dazu:
19. Januar 2026
Kultur

Suhr. Tag der offenen Tür 14. März 2026

Am Samstag 14. März 2026 zeigt das Forum Raumordnung Schweiz die Arbeiten des Pilot- und Forschungsprojekts für Suhr, die eine räumliche Vorstellung für die Entfaltung des Dorfes in den nächsten 100 Jahren umfassen. Ort: Tramstrasse 7, 5034 Suhr Zeit: 09.30 bis 17.00 Uhr
19. Januar 2026
Bau

Suhr. Publikation «Zusammen sein»

Das Pilot- und Forschungsprojekt zu Suhr war das zweite grosse Engagement des Forums Raumordnung Schweiz. Diesmal ging es darum, Szenarien zur nachhaltigen Entwicklung einer grossen Agglomerationsgemeinde im Zeithorizont des nächsten Jahrhunderts zu entwerfen und zu studieren. Der Schlussbericht, in dem die dabei erarbeiteten Grundlagen und Themen dokumentiert worden sind, ist zu einem Katalog neuer ortsplanerischer und städtebaulicher Ansätze und Prioritäten geworden.

Lieblingsorte

Das Forum Raumordnung Schweiz will eine Sammlung von Beispielen zusammentragen, anhand derer die Frage nach dem, was unsere unmittelbare Lebensumgebung wertvoll macht, neu verhandelt und bewertet werden kann. Sie soll uns ermöglichen, Konventionen zu hinterfragen, neue Bedürfnisse besser zu verstehen, neue Denkräume zu erschliessen.

Daraus erhoffen wir uns positive Impulse auf die Instrumente der Raumordnung, Mitsprache- und Mitgestaltungsmöglichkeiten. Wir richten uns damit nicht nur an Fachleute und PlanerInnen, sondern vor allem an Gemeinden, politische Körperschaften, an Bauwillige und alle Interessierten.

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Das Wohlbefinden der Menschen ist mit der Qualität von Orten und Räumen verwoben. Wir wollen, dass sich Menschen zuhause fühlen, entfalten können, wohlbehalten sind. Viele Orte sind mit dieser Aufgabe überfordert. Deshalb braucht es bessere Projekte, Planungen und Prozesse. Wir richten uns an Gemeinden, Trägerschaften und Fachleute, welche den Orts- und Städtebau verantworten. Dabei wollen wir Laien und Experten zuhören, Fachwissen hinterfragen, Lösungsansätze aufzeigen, zu einer neuen Baukultur beitragen.
Beiträge dazu:
5. März 2026
Kultur

Orte für Menschen

Als erste Aktion nach der Gründung richtete sich das Forum Raumordnung Schweiz mit einem "Appell für eine neue Kultur des orts- und städtebaulichen Entwurfs" an alle Deutschschweizer Gemeinden und Kantone. Die kleine Publikation ist auch in französischer und italienischer Sprache verfügbar.
4. März 2026
Kontext

Berlingen. Einleitung

Für viele Gemeinden und Städte gilt der Umgang mit dem Inventar der schützenswerten Ortsbilder der Schweiz ISOS als unlösbare Herausforderung. Berlingen am Untersee hat im Rahmen seiner Ortsplanrevision den Stier an den Hörnern gepackt und gemeinsam mit dem Forum Raumordnung Schweiz eine Lösung erarbeitet. Sie zeigt Wege auf, wie ein Ortsbild analysiert und wesensgerecht weiterentwickelt werden kann, welche Instrumente und Betrachtungsweisen dabei angewendet werden können und wie eine Grundlagenforschung mit tiefer theoretischer Fundierung in die politische Praxis getragen werden kann. Das ISOS-Team des Bundesamtes für Kultur gibt grünes Licht!
4. März 2026
Kontext

Suhr. Das Büro der inneren Unruhe

"Orte" gehören wie der "Raum" oder die "Geschichte" zu den elementaren Dingen des architektonischen Denkens. Sie sind Träger der Identität - einer faktischen und symbolischen Einzigartigkeit, mehr noch: quasi beseelte Akteure im Raum, wie der vielzitierte Begriff "Genius Loci" nahelegt. Für das Projekt in Suhr genoss das Forum Raumordnung Schweiz das Privileg, in einem zwar etwas vergessenen, für Suhr dennoch wichtigen Bau Räume nutzen zu dürfen. Das Büro der inneren Unruhe an der Tramstrasse 7 hat als Arbeits-, Diskussions- und Ausstellungsort, ja sogar als Forschungsgegenstand wertvolle Dienste geleistet und den Verlauf des Projekts im besten Sinn des Wortes geprägt.

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