Das Wohlbefinden der Menschen ist mit der Qualität von Orten und Räumen verwoben. Wir wollen, dass sich Menschen zuhause fühlen, sich entfalten können, wohlbehalten sind. Viele Orte sind mit dieser Aufgabe heute überfordert. Wir konsumieren Landschaft und die lebenswichtigen Ressourcen Boden, Wasser und Luft schonungslos und hinterlassen Dörfer und Städte derart, dass wir unsere Lieblingsorte in der Ferne suchen müssen. Unserem Zuhause mangelt es an Beziehungsreichtum, Raumgeborgenheit und Gebrauchsvielfalt.
Deshalb braucht es bessere Projekte, eine neue Raumordnung und Prozesse, wo Dörfer und Städte wieder ein Gemeingut werden, das man nur zusammen lebendig und schön gestalten kann. Wir richten uns an Gemeinden, Trägerschaften und Fachleute, welche den Orts- und Städtebau verantworten. Dabei wollen wir Laien und Experten zuhören, Fachwissen hinterfragen, konkrete Lösungsansätze aufzeigen, zu einer neuen Raumordnung und lebendigen Baukultur in der Schweiz beitragen.
Beiträge dazu:
24. August 2026
Kontext
Zukunft erinnern. Suhr – Potenziale einer neuen Raumordnung
Das Forum Raumordnung Schweiz startet eine nationale Wanderschaft. Das Material aus dem Pilot- und Forschungsprojekt für Suhr wird vom 16. September bis zum 2. Oktober 2026 im Baukulturhaus Winterthur ausgestellt. Anhand von Lehrstücken, Skizzen, Plänen und Teilen des grossen Ortsmodells wird die Zukunftsvision für die Gemeinde im Kanton Aargau greif- und spürbar. Im Rahmenprogramm wird über das Potenzial einer solchen neuen und mutigen Raumordnung diskutiert; über Einfälle und Allianzen sowie über Infrastruktur und Commons. Alles was es braucht für das Leben vor Ort.
Reflexionen zum Pilot- und Forschungsprojekt für Suhr, das exemplarisch für Agglomerationen in der Schweiz steht. Das Forum Raumordnung Schweiz stellt die Raumplanung von heute infrage: Vermag das gängige Planungsparadigma lebenswerte Orte und ein gutes Zusammenleben zu schaffen? Bei Improvisationen am Modell, das vor Ort zu sehen ist, entstanden Ideen für das Suhr der Zukunft, die weit über Suhr hinausweisen. Die Kulturjournalistin Karin Salm moderiert den Abend unter dem Motto «Allianzen bilden für eine lebendige Nähe».
«Alles was es braucht zum Leben vor Ort». Daniel Schläppi (Historiker) diskutiert mit Adrian Sigrist (Experte für Siedlungsentwässerung) und mit Oliver Streiff (FRS) über Infrastruktur als Gemeingut. Insbesondere unter dem Aspekt, wie wichtig sie für kollektive Selbstverwaltung, etwa in Commons, sein kann.
Das Forum Raumordnung Schweiz öffnet seine Ausstellung «Zukunft erinnern. Suhr – Potenziale einer neuen Raumordnung» im Rahmen des ARCHITEKTUR tag WINTERTHUR.
Das Pilot- und Forschungsprojekt zu Suhr war das zweite grosse Engagement des Forums Raumordnung Schweiz. Diesmal ging es darum, Szenarien zur nachhaltigen Entwicklung einer grossen Agglomerationsgemeinde im Zeithorizont des nächsten Jahrhunderts zu entwerfen und zu studieren. Der Schlussbericht, in dem die dabei erarbeiteten Grundlagen und Themen dokumentiert worden sind, ist zu einem Katalog neuer ortsplanerischer und städtebaulicher Ansätze und Prioritäten geworden.
Das Forum Raumordnung Schweiz will eine Sammlung von Beispielen zusammentragen, anhand derer die Frage nach dem, was unsere unmittelbare Lebensumgebung wertvoll macht, neu verhandelt und bewertet werden kann. Sie soll uns ermöglichen, Konventionen zu hinterfragen, neue Bedürfnisse besser zu verstehen, neue Denkräume zu erschliessen.
Daraus erhoffen wir uns positive Impulse auf die Instrumente der Raumordnung, Mitsprache- und Mitgestaltungsmöglichkeiten. Wir richten uns damit nicht nur an Fachleute und PlanerInnen, sondern vor allem an Gemeinden, politische Körperschaften, an Bauwillige und alle Interessierten.
Das Wohlbefinden der Menschen ist mit der Qualität von Orten und Räumen verwoben. Wir wollen, dass sich Menschen zuhause fühlen, entfalten können, wohlbehalten sind. Viele Orte sind mit dieser Aufgabe überfordert. Deshalb braucht es bessere Projekte, Planungen und Prozesse. Wir richten uns an Gemeinden, Trägerschaften und Fachleute, welche den Orts- und Städtebau verantworten. Dabei wollen wir Laien und Experten zuhören, Fachwissen hinterfragen, Lösungsansätze aufzeigen, zu einer neuen Baukultur beitragen.
Beiträge dazu:
24. August 2026
Kontext
Zukunft erinnern. Suhr – Potenziale einer neuen Raumordnung
Das Forum Raumordnung Schweiz startet eine nationale Wanderschaft. Das Material aus dem Pilot- und Forschungsprojekt für Suhr wird vom 16. September bis zum 2. Oktober 2026 im Baukulturhaus Winterthur ausgestellt. Anhand von Lehrstücken, Skizzen, Plänen und Teilen des grossen Ortsmodells wird die Zukunftsvision für die Gemeinde im Kanton Aargau greif- und spürbar. Im Rahmenprogramm wird über das Potenzial einer solchen neuen und mutigen Raumordnung diskutiert; über Einfälle und Allianzen sowie über Infrastruktur und Commons. Alles was es braucht für das Leben vor Ort.
Reflexionen zum Pilot- und Forschungsprojekt für Suhr, das exemplarisch für Agglomerationen in der Schweiz steht. Das Forum Raumordnung Schweiz stellt die Raumplanung von heute infrage: Vermag das gängige Planungsparadigma lebenswerte Orte und ein gutes Zusammenleben zu schaffen? Bei Improvisationen am Modell, das vor Ort zu sehen ist, entstanden Ideen für das Suhr der Zukunft, die weit über Suhr hinausweisen. Die Kulturjournalistin Karin Salm moderiert den Abend unter dem Motto «Allianzen bilden für eine lebendige Nähe».
«Alles was es braucht zum Leben vor Ort». Daniel Schläppi (Historiker) diskutiert mit Adrian Sigrist (Experte für Siedlungsentwässerung) und mit Oliver Streiff (FRS) über Infrastruktur als Gemeingut. Insbesondere unter dem Aspekt, wie wichtig sie für kollektive Selbstverwaltung, etwa in Commons, sein kann.