Suhr. Der Schlussbericht
Das Pilot- und Forschungsprojekt für Suhr sucht nach dem Potential neuer Wege, Methoden und Prozesse. Dabei ist das Büro für innere Unruhe als eigener Akteur aufgetreten, es soll konsequenter Weise als Installation auf Wanderschaft gehen. Wesentliche Erkenntnisse sind im Austausch mit Gästen, im Prozess, in Workshops entstanden. Dabei hat sich zuweilen gezeigt, dass die breit angelegte Betrachtungsweise und die Tiefe der Recherche an die Grenzen der Vermittlung stossen. Deshalb haben wir mit dem Schlussbericht auf ein altes Medium zurückgegriffen.
Dieses Dokument ist mehr als ein Rechenschaftszeugnis an Kanton, Bund und Gemeinde, welche die Arbeit angestossen und ermöglicht haben. Es soll die erarbeiteten Erkenntnisse in den Raum und in die Zeit tragen, soll allen Interessierten Gelegenheit geben, Nähe zu den erarbeiteten Erkenntnissen zu erfahren. Nebst der Vielfalt des Bild- und Planmaterials greift der Bericht auf ein Werkzeug zurück, das vom Forum seit seinen Anfängen als zentrales Medium ortsbaulicher und raumplanerischer Auseinandersetzung postuliert wird: Die Sprache.
Wir sind zuversichtlich, dass der Bericht einen unkonventionellen Beitrag zur Ortsplanungsdebatte in der Schweiz leisten kann und als Plädoyer für neue Denkansätze und Arbeitsmethoden angenommen wird.